No. 42: Kieler Zwickel, Lillebräu – Kiel

Heute im Verkostungsglas: das Kieler Not Zwickel. Ein Bier von Lille für die Kieler Gastronomie und gegen die Corona Krise.

Eine Brauerei und die Corona-Krise

Viele Betriebe und Wirtschaftszweige haben mit der aktuellen Corona-Krise zu kämpfen. Der Lockdown zwingt Gastronomiebetriebe zum Schließen. Teilweise können mit Außer-Haus-Verkäufen und Lieferservice-Angeboten Umsatzeinbußen reduziert werden. Viele jedoch haben mit massiven Einschnitten zu kämpfen. Auch die Kieler Lillebrauerei ist von der Corona-Krise betroffen. So hat der in Kiel beliebte und stets gut besuchte Taproom der Lillebrauerei im Eichkamp seit Mitte März geschlossen. Aber Max und Flo von Lille trotzen der Krise mit verschiedenen guten Ideen. Zunächst haben die beiden einen Werksverkauf an Samstagen eingeführt. Gefühlt nutzt halb Kiel und Umland diesen neuartigen und mittlerweile kontaktlosen Verkauf. Lille-Vorräte werden regelmäßig direkt vor Ort aufgefüllt. Dazu gibt es einen Kieler Bierbrand und weitere eigens für die Unterstützung in der Krise geschnürte Produkte wie etwa die Rettungsbox (Bier + Bierbrand).

Die Aktion – Kiel hilft Kiel

Mit dem Kieler Not Zwickel wollen Max und Flo als Gründer der Lillebrauerei zusätzlich die Kieler Gastroszene unterstützen. Die Hälfte der Erlöse aus dem Verkauf des Kieler Not Zwickel geht in einen Topf mit dem direkt die beteiligten Betriebe unterstützt werden. Die teilnehmenden Gastronomen bilden einen bunten Mix der vielfältigen Kieler Kneipen- und Restaurantlandschaft. Darunter beispielsweise das Metro Kino, das Schiffercafé, Johns Burgers, El Möwenschiss, das Gutenberg oder auch der Kieler Kaufmann. Insgesamt könnt ihr knapp 40 Betriebe unterstützen. Für 20 € gibt es einen Sixer mit dem Label von einem der teilnehmenden Gastronomiebetriebe. 20 € für 6 Biere und zugleich mit 10 € davon die Kieler Gastro-Szene unterstützen – das ist mehr als ein guter Deal! Das ist gelebte Solidarität unter Kielern getreu nach dem Motto “Kiel hilft Kiel”.

Die Aktion hat voll eingeschlagen. Nach 4 Tagen war die erste Charge ausverkauft ist. Es wurden über 10.000 € für die Gastronomie eingesammelt. So wurden die Braukessel gleich für den nächsten Sud des Kieler Not Zwickel angeschmissen. Am 09.04. wurde gebraut, am 06.05. wird abgefüllt. Kaufen bzw. vorbestellen könnt ihr aktuell im Online-Shop von Lille. Abholung dann vor Ort beim Werksverkauf oder ihr lasst es euch liefern.

Das Bier – Kieler Not Zwickel

Vorweg eine kurze Einführung in den Bierstil Zwickel. Ein Zwickel ist ein ungefiltertes Bier, das vor dem eigentlichen Nachgärungsprozess abgefüllt wird. Ein Zwickel wird häufig auch als Kellerbier bezeichnet. Allerdings gibt es viele verschiedene Versionen eines Zwickels. Sowohl Zwickel als auch Kellerbiere können unter- oder obergärig sein. Das Kieler Zwickel von Lille wurde in Anlehnung an den alten Bierstil “Kölner Wiess” gebraut. Das Kölner Wiess wiederum ist ein obergäriges Bier bzw. Zwickel mit einem höheren Anteil an Weizenmalz.

Ich habe mich für das Kieler Zwickel mit dem stylishen Label von Johns Burgers, meinem Lieblings-Burgerladen, entschieden. Die Auswahl unter den vielen Etiketten fiel mir nicht leicht. Das Gute ist, dass ich mit meinem Beitrag alle teilnehmenden Läden unterstütze.

Zunächst ein Blick auf die Zutatenliste. Für das Kieler Zwickel wurden die Hopfen Hallertauer Tradition und Mandarina Bavaria verwendet. Weitere Bestandteile sind Pilsener Malz, Weizenmalz und Wiener Malz aus der Rhön sowie Gerste aus Schleswig-Holstein. Und natürlich Hefe. Das sind die Bestandteile für dieses Zwickel mit einem Alkoholgehalt von 5,0 Vol. %.

Im Glas habe ich dann ein hellgelbes, trübes und unfiltriertes Bier mit einer weißen, voluminösen und stabilen Schaumkrone. Beim Einschenken nehme ich leicht erdige und getreidige Noten war. Im Antrunk ist das Zwickel erfrischend, blumig und grasig. Dazu gesellen sich dezent fruchtige Aromen, die ein wenig an Mandarine erinnern. Es folgen leicht würzige und süßliche Nuancen, die dann in einem moderat herben und bitteren Abgang münden. Für mich ein gut trinkbares Bier. Leicht, süffig und erfrischend.

Fazit

Eine durchaus spannende Komposition eines süffig-fruchtigen Zwickels mit einer klaren Kauf- und Probierempfehlung. Unterstützt die Kieler Gastroszene und sichert euch das Kieler Not Zwickel der nächsten Charge!

Support your local brewery!

Kiel hilft Kiel!

Die Eckdaten

Bierstil: Zwickel
Hopfen: Hallertauer Tradition, Mandarina Bavaria
Bittereinheiten: k.A.
Alkoholgehalt: 5.0 % Vol.

No. 41: Frisch Gezupftes, Brauder – Bargteheide

Nach einer längeren Verkostungspause widme ich mich heute mal wieder einem Vertreter der stetig wachsenden, schleswig-holsteinischen Craftbeer-Szene. Im Glas: “Frisch Gezupftes”, ein Frischhopfen-Pale Ale von Brauder aus Bargteheide.

Die Brauerei / Der Braumeister

Von Brauder gab es hier bereits einen Verkostungsbericht über das süffige Stormarner Export. Mehr über die Braumeister von Brauder lest ihr da.

Das Bier

Der Spätsommer (ok, das ist schon ein wenig her) ist bekanntlich Zeit der Hopfenernte. Nicht nur in der Hallertau, sondern auch in Bargteheide oder auch Biergteheide wird dann fleißg Hopfen geerntet. Im Garten des Elternhauses von Braumeister Johannes wurde also in der vergangenen Erntezeit bergeweise Hopfen gezupft. Mit dabei der regionale Hansehopfen, der aus alten, wilden Hopfenpflanzen im Hamburger Raum kultiviert wurde. Und in dem Bargteheider Hopfengarten wachsen dann auch noch die Sorten Northern Brewer, Fuggles und Cascade. Diese vier, selbst angebauten und unter der norddeutschen Sonne gereiften Hopfen bilden zu etwa gleichen Teilen die Basis für das Frischhopfen-Bier 2019 von Brauder. Eine durchaus spannende Kombination aus verschiedenen Aroma- und Mehrzweckhopfen. Die Aromahopfen wurden am Ende des Brauvorgang im Whirlpoolverfahren zugegeben und bringen einen ordentlichen Aromaschub in die Flasche. Gebraut wurde auf die andere Seite der Elbe bei Fiete von Wildwuchs.

Und was ist dabei heraus gekommen?

Der Aromaschub macht sich bereits beim Einschenken bemerkbar. Die Tasting-Nase nimmt süßliche und harzig-kräuterige Aromen war. Die andere Erkenntnis beim Einschenken ist, dass es dem Pale Ale quasi an einer Schaumkrone fehlt. Das hat natürlich auch einen Vorteil: die Aromen sind für die Nase gut wahrnehmbar und man muss nicht lange auf das Auflösen der Schaumkrone und auf den ersten Schluck warten. Also los geht’s! Mit dem ersten Schluck setzt sich das beim Einschenken wahrgenommene Aromaset fort. Das Geschmacksprofil von erdigen, harzigen und leicht würzigen und kräuterigen Noten wird von einer weichen Textur und einem gut ausbalancierten Körper mit einer leichten Süße begleitet. Die Hopfenbittere ist hinten raus sehr dezent. Die blumigen und fruchtigen Noten des Cascade-Hopfens treten in den Hintergrund und sind nur schwach wahrnehmbar.

Fazit

Was soll ich sagen: ein sehr leckeres Frischhopfen-Pale Ale! Die Vorfreude auf das nächste Frischhopfen-Bier ist groß. Bargteheide und handwerklich hergestelltes Bier = Brauder. Als Kleinstbrauerei werden keine großen Mengen gebraut. Daher lohnt es sich in jedem Fall bei den regelmäßig stattfindenden Hofverkäufen direkt in Bargteheide vorbeizuschauen, um eines der tollen Biere abgreifen zu können. Termine findet ihr auf der Facebook-Seite von Brauder https://www.facebook.com/brauderbier/ .

Der für den 18.04. geplante Hofverkauf wurde wegen der Corona-Krise prompt umgemodelt in einen Hofverkauf zu Hause. Bis zum 25.04. werden Bestellung entgegengenommen. Ausgeliefert wird dann am 25. und 26.04. im Umkreis von 20km von Bargteheide. Im Angebot wird dann das “Frisch Gezupfte” leider nicht mehr sein. Dafür aber das süffige Stormarner Export.

Die Eckdaten

Bierstil: Pale Ale
Hopfen: Nortern Brewer, Cascade, Fuggles, Hanse Hopfen
Bittereinheiten: k.A.
Alkoholgehalt: 4.9 % Vol.

No. 40: Open Ice Hits, Sudden Death Brewing – Timmendorfer Strand

Heute hat nun endlich mal ein Bier der grandiosen Sudden Death Brewing aus Timmendorfer Strand den Weg in mein Verkostungsglas gefunden. Wer auf hopfige Kreationen steht, der kommt an diesem Beitrag und den Bieren der Sudden Death Brewing nicht vorbei.

Die Brauerei / Die Braumeister

Eishockey und Timmendorfer Strand an der Lübecker Bucht – da war doch was, oder? Es muss so während meine späten Jugend in den 90er Jahren gewesen sein, als der kleine Strandort Timmendorfer Strand sich aufmachte, sich zu einem norddeutschen Eishockey-Mekka zu entwickeln und an dem Aufstieg in die höchste Spielklasse kratzte. Mittlerweile dümpelt die Eishockey-Mannschaft etliche Klassen weiter unten vor sich hin. Glücklicherweise hat die Eishockey-Tradition in Timmendorfer Strand zwei craftbierbegeisterte Eishockey-Cracks an Land gespült: Oliver Schmökel und Jan Eric Nagel. Die Leidenschaft zum Eishockey hat die beiden regelmäßig in die USA geführt.

Und, wie soll es anders sein, sind die Jungs dort mit gutem, handgemachtem und hopfenbetontem Bier in Berührung gekommen. Tja, nur leider gab es in der heimischen Bierlandschaft all das nicht oder nur rudimentär. Warum dann also nicht selber kreative Biere brauen? Gesagt, getan. Die beiden haben dann vor einigen Jahren losgelegt, kreieren immer wieder neue, spannende Kompositionen und sind als Gypsy-Brewer unterwegs. Gebraut wird häufig bei Klüvers im nahegelegenen Neustadt i.H. Mittlerweile hat sich Sudden Death Brewing einen Namen in der (nord-)deutschen Craftbier-Szene gemacht. Sudden Death gehören aus meiner Sicht aktuell neben Frau Gruber und Blech Brut zu den Brauern, die mit ihren hopfigen Bieren ganz oben mitspielen. Das Sortiment hat einen gewissen Fokus auf unterschiedlichen IPA-Vertretern (NEIPA, DIPA, American IPA, Session IPA). Die Interpretationen wissen zu überzeugen. Dann gibt es noch Klassiker wie ein Pils, Pale Ale, Stouts und Porter im Aufgebot. Teilweise mutige und eigenwillige Kreationen, aber mitunter echte Granaten. Also, einfach mal beim nächsten Besuch des Bierladens eures Vertrauens gezielt die Flaschen von Sudden Death ansteuern.

Das Bier – Open Ice Hits, Imperial IPA

Ich muss gestehen, dass mich das Etikett zum Kaufen dieses Bieres verleitet hat (ja – die Etiketten sind nun mal Hingucker!). Aber nachdem ich bereits einige Biere von Sudden Death probiert habe, war ich guter Dinge, mit diesem Double / Imperial IPA ein passendes Verkostungsbier gefunden zu haben.

Zunächst einmal zu den Grundlagen. Aus der Flasche kommt ein Double oder auch Imperial IPA mit mächtigen 8.5 % Vol., also ordentlich Umdrehungen. Die Zutatenliste wir von den Hopfensorten Mosaic, Callista und Amarillo bestimmt. Neben Gersten- und Weizenmalz ist auch Hafermalz mit am Start. Dazu Haferflocken und Lactose, Hefe. Das ist das Setting für dieses DIPA.

Im Glas zeigt sich das DIPA von seiner farbenfrohen, prächtigen Seite. Auf das trübe, saftig gelbe Bier setzt sich eine helle, kräftige und beständige Schaumkrone, die erst nach und nach die blumigen und fruchtigen Noten preisgibt. Der Geruch hat bisschen was von Mango und Maracuja. Im Antrunk kommen diese fruchtigen Aromen voll zur Geltung. Und es wird mit jedem Schluck besser und aromatischer. Ein volles, kräftiges und fruchtiges Aroma-Feuerwerk. Aber das ist noch nicht alles. Die Aromen bleiben lange am Gaumen haften. Hafermalz, Haferflocken und Lactose sind hier vermutlich die Protagonisten und sorgen für ein volles Mundgefühl dieses süßlichen, weichen und cremigen Bieres. Dieses Zutatenset verleiht diesem DIPA aber durchaus auch NEIPA-Elemente. Der würzige und bittere Abgang setzt dem ganzen Geschmackserlebnis dann die Krone auf. Und was war sonst noch: den hohen Alkoholgehalt schmeckt man nicht.

Fazit

Ein flauschig-fruchtiges Hopfenerlebnis der Extraklasse. Ich bin mir sicher, dass nicht nur “Hopheads” von diesem DIPA begeistert sein werden.

Die Eckdaten

Bierstil: Double / Imperial IPA
Hopfen: Amarillo, Callista, Mosaic
Bittereinheiten: k.A.
Alkoholgehalt: 8.5 % Vol.

No. 39: The future looks bright ale, Superfreunde – Hamburg

An einem unglaublich heißen Tag in diesem Sommer habe ich mich mit meinem alten Schulfreund Björn in Hamburg getroffen, um – tja, da haben wir beide ein Faible für – ein paar Craftbiere zu verhaften. Ein Stop führte uns zu dem Superfreunde Store in der Bernstoffstraße. Und da Björn mit dem Storemanager gut bekannt ist, sind wir einige Bierlängen geblieben. Für mich gab es dann noch eine Verkostungsmitgabe, die ich euch heute vorstelle: das “the future looks bright ale”, ein Black IPA.

Die Brauerei / Der Braumeister

Ein Bier von Superfreunde ist mir vor etwas zwei Jahren das erste Mal begegnet. Am Markt sind die Superfreunde seit 2017. Da waren es noch Berliner. Mittlerweile haben die Macher von Superfreunde ihren Aktionsradius nach Hamburg in die Schanze verlagert. Superfreunde bezeichnen sich selber nicht als Brauerei sondern als Beer-Brand. Da wird in dem Store schnell deutlich. Neben eigenem Bier und unterschiedlichen Flaschenbieren verschiedenster Brauereien gibt es vor allen Dingen Klamotten mit dem eigenen Label. Die Sachen sehen cool aus und stehen selbst mir gut!

Zum Standardsortiment gehören ein Altbier, ein Pils und ein IPA. Ergänzt werden diese Klassiker durch spezielle Sude und Kollabs wie etwa ein Session IPA mit Brew Age aus Wien.

Das Bier – “the future looks bright ale”

Ich kenne da nix und verkoste dieses Black IPA, das die Superfreunde unter anderen wie folgt beschreiben “ein schön fruchtiges und malziges IPA für die kalten Tage”, einfach mal mitten im Hochsommer. Das kann man machen, und ich muss sagen, es hat sich gelohnt.

Der Bierstil Black IPA oder auch Cascadian Dark Ale genannt ist so etwas wie die Symbiose aus einem Stout und einem IPA. Die hopfenfruchtigen Eigenschaften und die Bittere eines IPA werden gepaart mit einem kräftigen röstaromatischen Malzkörper.

Das Superfreunde Black IPA ist schön dunkel im Glas, mit einer mächtigen, fluffigen Schaumkrone. Die erste Prise für die wird von den stoutigen Eigenschaften dominiert: ein Mix aus Toffee, Vanille und Schoko. Bin gespannt, wo sich da die IPA-mäßigen Hopfennoten versteckt haben? Die kommen nach den ersten Schlucken dieses flauschig-weichen Gebräus dann etwas stärker zum Vorschein. Die röstaromatischen und nussig-schokoladigen Aromen werden von harzig-fruchtigen Noten ergänzt. Diese werden zum Ende hin etwas deutlicher und münden in der IPA-typischen Bittere, die noch lange nach dem letzten Schluck einen trockenen Gaumen hinterlässt.

Fazit

Ich bin von dem Bierstil Black IPA recht angetan. Die Interpretation von Superfreunde vereint ein röstaromatisches Stout mit einem fruchtigen IPA. Das hat was und spricht unterschiedlichste Geschmackssynapsen an. Wenngleich die Hopfennoten für meinen Geschmack ruhig etwas kräftiger hätten ausfallen können.

Die Eckdaten

Bierstil: Back IPA
Hopfen: Amarillo, Comet
Bittereinheiten: k.A.
Alkoholgehalt: 6,5 % Vol.

No. 38: Stormarner Export, Brauder – Bargteheide

Neulich hat mich Johannes von Brauder in der Mittagspause besucht. Wir haben Bier getauscht und ein wenig gefachsimpelt. Nach getaner Gartenarbeit war es nun an der Zeit, das “Stormarner Export” zu verkosten. Mehr über diesen angenehmen Durstlöscher und die Jungs von Brauder erfahrt ihr hier.

Die Brauerei – Wanderbrauer aus Bargteheide oder auch Biergteheide

Die drei Jungs von Brauder brauen zwar schon seit 1999 zusammen, sind jedoch gefühlt erst seit einigen Monaten so richtig auf dem norddeutschen Biermarkt aufgetaucht. Alte Bierstile neu interpretieren und neue Stile ausprobieren. Das ist das Motto von Brauder. Im Sortiment, ihrem Braubuch, finden sich sechs verschiedene Biere, darunter ein Helles, ein Bockbier, ein Stout und das Stormarner Export, das ich verkostet habe. Gebraut werden zunächst kleinere Mengen als Testsud, bevor es als sogenannter Gypsy-Brauer zu einer Brauerei geht. Hier werden dann “größere” Mengen gebraut.

Bargteheide oder von Brauder werbemäßig als “Biergteheide” tituliert ist zwar bislang nicht gerade als Bier-Hotspot in Erscheinigung getreten. Gleichwohl aber natürlich die Hansestadt Hamburg. Und Bargteheide liegt ja nun mal vor den Toren Hamburgs. Die Drei von Brauder haben sich auf eine kleine biergeschichtliche Erkundung nach Hamburg begeben, alte Bierezepte gefunden und einen alten, hanseatischen Hopfen. Denn in Hamburg hat man bereits im 14. Jahrhundert Hopfen für das Bierbrauen verwendet. Diesen Hanse Hopfen haben die Jungs von Brauder nördlich von Hamburg wiederentdeckt und bauen diesen Hopfen nun in ihrem eigenen Hopfengarten in Bargteheide an. Neben dem Hanse Hopfen werden auch noch die Sorten Cascade, East Kent Golding, Fuggles und Northern Brewer angebaut. Das Ergebnis kann sich dann bei Hofverkäufen oder Veranstaltungen wie dem Bargteheider Stadtfest sehen und probieren lassen.

Das Bier – das Stormarner Export

Johannes hat mir zwei Flaschen Stormarner Export und eine große Flasche Hamburger Schiffsbier mitgebracht. Zwei durchaus spannende Biere. Im Verkostungsglas ist das Export gelandet, das Schiffsbier darf noch ein wenig im Bierkeller verweilen. Und von dem “Stormarner Export” konnte ich mich vorab auch schon mal auf dem Bargteheider Stadtfest überzeugen.

Nun also das Stormarner Export. Dieses untergärige mit frischem Hanse Hopfen gebraute Bier weist einen Alokoholgehalt von 5,9 Vol. % auf. Wie für ein Export typisch liegt dieser über dem eines Pils oder Lagerbier. Und es ist ein wenig dunkler als ein Pils. Die Farbe geht Richtung bernstein. Schon beim bloßen Betrachten und lesen des Etiketts wird klar: das ist ein etwas kräftigeres Bier.

Der Geruch kommt für mich zunächst ein wenig unerwartet. Ich nehme fein säuerliche und harzige Noten war. Dieser Eindruck setzt sich beim ersten Schluck fort. Zu diesen frischen und dezent säuerlichen Aromen gesellen sich dann aber zusehends harzig-malzige Noten, die das Bier angenehm süffig machen. Hintenraus kommt dann eine ganz zurückhaltende Bittere zum Vorschein. Das macht das Export nicht so aufdringlich.

Fazit

Der Bierstil Export wurde von Brauder mal ganz gekonnt in Szene gesetzt. Ein süffiges und gut trinkbares Bier. Das kommt nicht nur in Bargteheide an.

Die Eckdaten:

Bierstil: Export
Hopfen: Hanse Hopfen
Bittereinheiten: k.A.
Alkoholgehalt: 5,9 % Vol.

No. 37: Der Bube, Schwarzwaldflair – Wutöschingen

“Der Bube”, ein Badisch Pale Ale, habe ich mir von den Kieler Craft Beer Days 2019 mitgebracht und dann mal für euch verkostet.

Der Braumeister

Auf den Kieler Craft Beer Days ist mir der kleine, aber feine Stand von Schwarzwaldflair aufgefallen. Das Spannende an derartigen Veranstaltungen ist ja auch, neue Brauer und Biere kennenzulernen. Schwarzwaldflair, da hatte ich noch nichts von gehört. Also eine gute Gelegenheit, hier einen Stopp mit Trinkprobe einzulegen. Mit dem Braumeister Alexander Wagner bin ich schnell ins Gespräch gekommen. Er kommt eigentlich eher vom Wein, was an der Visitenkarte , die ihn als Sommelier und Geschäftsführer von www.dein-weinladen.com ausweist, deutlich wird. Seine Idee: Craft-Bier in einer Weinregion und das südlichste Craft-Bier Deutschlands brauen. Südlicher als Freiburg, dem südwestdeutschen Craft-Bier-Mekka mit Vertretern wie dem “Braukollektiv“, “Emma – Biere ohne Bart” oder auch “Die Brauhandwerker“. Dazu muss man mal Wutöschingen verorten. Das ist da irgendwo an der Grenze zur Schweiz in der Nähe von Schaffhausen.

Also gesagt, getan. Alex hat sich daran gemacht, mit einer badischen Interpretation eines Pale Ale erstmal vor Ort den Bier- und Weinmarkt aufzumischen.

Das Bier

Am Stand von Alex und seiner Freundin gibt es nur dieses eine Bier – “Der Bube” ein badisches Pale Ale. Rein äußerlich fällt folgende Besonderheit auf: es gibt die Flasche in den vier Farben eines Skatspiels: Bube, Pike, Herz und Dame. Das ist aber nur das Etikett, geschmacklich gibt es keine Unterschiede.

“Der Bube” wurde mit frischem Quellwasser aus dem Südschwarzwald, Cascade-Hopfen und Carahell-Malz eingebraut. Der Hopfen wurde dem Pale Ale als Kalthopfung dazugegeben.

Ein Pale Ale mit Cascade-Hopfen, da erwartet man eigentlich ein recht fruchtiges Pale Ale, das fast schon Anklänge eines IPA hat. Ist doch der Cascade-Hopfen eine Aromahopfen-Sorte, die häufig für IPAs verwendet wird.

Das frische und fruchtige Hopfenaroma mit Noten von Zitrusfrüchten schmeckt man kurz im Antrunk. Es wird dann abgelöst von dem Merkmal dieses Pale Ale: an die fruchtigen Aromen schließen sich rauchige Noten an. Diese sind insgesamt zwar recht dezent, verleihen dem Pale Ale aber seinen besonderen Charakter. Im Finish kommt wird es süßlicher und etwas bitterer. Die Bittere ist angenehm und führt zur einer leichten Trockenheit im Gaumen.

Fazit

Milde Bittere trifft auf einen Mix aus fruchtig-rauchigen Aromen. Man darf gespannt sein, welche Bierstile sich dann hinter den anderen Spielkarten wie Dame, König, Ass verbergen.

Eckdaten:

Bierstil: Pale Ale
Hopfen: Cascade
Bittereinheiten: 30 IBU
Alkoholgehalt: 5,5 % Vol.

No. 36: Goldgräber, Landgang Brauerei – Hamburg

Ganz frisch aus dem Sudkessel in Hamburg-Altona abgefüllt: “Goldgräber”, ein Pale Ale. Das ideale Bier für einen warmen Frühlingstag. Und heute bei mir im Verkostungsglas.

Die Brauerei/Der Braumeister

Ich fasse mich hierzu an dieser Stelle kurz. Mit dem Barley Wine “hop the barrel” und dem Frischhopfen-Pale Ale “Hopfnung” habe ich bereits zwei Biere von der Landgang Brauerei verkostet. Mehr über die Brauerei könnt ihr in diesen Blogbeiträgen lesen.

Das Bier

Ein Pale Ale fehlte bislang im Standardsortiment von Landgang. Mit dem “Goldgräber” wurde die “Tap-List” nun um ein hervorragendes Pale Ale bereichert.

Eingebraut wurden dieses goldgelbe und leicht trübe Pale Ale mit den amerikanischen Aromahopfen Simcoe und Amarillo. Für ein Pale Ale durchaus gängige Hopfensorten.

Was fällt beim Einschenken und dem ersten Riechen auf? Es dauert eine Weile bis die helle, feinporige Schaumkrone die fruchtigen und harzigen Hopfenaromen freigibt. Nachdem sich die Schaumkrone verflüchtigt hat, werden dieses Aromen intensiver. Im Antrunk kommt der “Goldgräber” mit einem Hauch zitrusfruchtiger Aromen daher, die dann abgelöst werden von Geschmackserlebnissen, die eher an süße Früchte wie Pfirsich oder Aprikosen erinnern. Die süßen Nuancen verstärken sich dann in dem süßlichen und smoothigen Finish, in dem auch eine länger anhaltende, moderate Bittere seine Spuren hinterlässt. Hier zeigt der Simcoe-Hopfen mit seinem Alphasäure-Anteil von über 13% ganze Wirkung.

Fazit

Das “Goldgräber”-Pale Ale von Landgang schlägt den Bogen von zitrusfruchtigen, harzigen Hopfenaromen über süßlichen Noten bis hin zu einem bitteren Ausklang. Das Ganze harmonisch und gut ausbalanciert, was im Ergebnis zu einer hohen Drinkability führt. Zu gut deutsch: das kann man gut trinken. Also, Cheers und Ahoi!

Die Eckdaten:

Bierstil: Pale Ale
Hopfen: Amarillo, Simcoe
Bittereinheiten: k.A.
Alkoholgehalt: 5,2 % Vol.

No. 35: Scottish Strong Ale, Smedsbo Slott – Schweden

Auf den Kieler Craft Beer Days 2018 hat mir Pär von Smedsbo Slott ein Scottish Strong Ale zum Verkosten überreicht. Rechtzeitig vor den nächsten Kieler Craft Beer Days, die am 3. und 4. Mai 2019 wie gewohnt in der Halle 400 in Kiel stattfinden, ist es an der Zeit, dieses Bier vorzustellen.

Die Brauerei/Der Braumeister

Der norddeutschen, zumindest der Kieler Craft Beer-Szene dürfte Smedsbo Slott ein Begriff sein. Das ist dieser verrückte, schon etwas älterer Brauer aus einem Wald Mitten in Schweden, der bereits 2mal in Folge den Publikumspreis bei den Kieler Craft Beer Days abgeräumt hat. Sein Metier sind belgische Bierstile, die er gekonnt interpretiert. Mehr über Smedsbo Slott könnt ihr auch hier nachlesen.

Das Bier – Scottish Strong Ale

Das Etikett weist ein Scottish Strong Ale aus – also ein starkes, schottisches Ale. Gebraut bzw. abgefüllt wurde das Ale wohl im Februar 2018. Da es sich um ein Ale mit einem hohen Alkoholgehalt handelt – ich schätze mal so 8-10 Vol. % – kann ich es nun, im März 2019 gut trinken.

Ich öffne die Flasche und schenke mir das Ale ein: nahezu kein Schaum, eine dunkle, bräunliche Farbe und dieser für Biere mit einem hohen Alkoholgehalt typische Geruch. Bis da wirkt das Bier recht eindimensional. Beim ersten Schluck wird es anders: auf einen intensiven Geschmacksritt von Dörrobst und Pflaumen, folgen süßliche und leicht torfige Noten, die ein wenig an Whisky erinnern, Im Abgang kommt eine länger anhaltende, angenehme Bittere durch. Nach dem zweiten Schluck habe ich bereits einen im Tee. Das ist hartes, aber sehr leckeres Zeugs.

Fazit

Ein durchaus nicht uninteressantes und gut austariertes Strong Ale, das sich irgendwo zwischen einem Quadrupel und einem Barley Wine einfindet. Ein Bier für besondere Momente. Passt zu Tom Waits.

No. 34: Kupper Weet’n, Südtondern Brauerei – Niebüll

Vor kurzem habe ich Maik und Gerd Neumann von der Südtondern Brauerei in Niebüll besucht. Aus dem Sortiment dieser jungen Brauerei stelle ich euch das “Kupper Weet’n”, ein dunkles Weizen, vor.

Die Brauerei/Der Braumeister

Eigentlich bin ich neulich rein dienstlich in Niebüll gewesen, um mich mit meinem früheren Kollegen Gerd Neumann zu treffen und über ÖPNV-Themen zu sprechen. Als wir diesen Termin im vergangenen Jahr ausgemacht haben, erwähnt er beiläufig, dass er mit seinem Sohn nun auch eine kleine Brauerei betreibt. Hach, endlich mal ÖPNV und Craftbier in einem. Also ging es im Anschluss zu unserem Termin noch zu seinem Sohn in die Brauerei.

Die Südtondern Brauerei ist seit dem Herbst 2018 quasi als gemeinsames Vater-Sohn-Projekt in Niebüll beheimatet. Die Rolle von Vater Gerd ist hauptsächlich der Vertrieb. Sohn Maik, hauptberuflich in der Milchwirtschaft o.ä. tätig, ist für das Brauen zuständig. Nachdem Maik mehrere Jahre lang als klassischer Heimbrauer kleine Mengen gebraut hat, war es im Herbst 2018 so weit: nachdem man im Gewerbegebiet in Niebüll eine geeignete Halle gefunden hat, werden seitdem die Biere der Südtondern Brauerei in größeren Mengen vor Ort in Niebüll gebraut und abgefüllt. Die beiden haben relativ schnell den regionalen Markt erschlossen. Die handgemachten Biere finden sich bereits in den örtlichen Supermärkten und auch in einigen Hotels. Kürzlich wurde die Brauanlage auf eine 1.000 l-Anlage erweitert.

Zu dem Sortiment gehören aktuell folgende Biere:

  • Lüddsche Een – Pilsener
  • Nr. Een – Pale Ale
  • Kiek An – Brown Ale
  • Ebb un Flot – IPA
  • Helle Weet’n – helles Weizen
  • Kupper Weet’n – dunkles Weizen

Sowohl bei Urlaubern als auch bei der einheimischen Bevölkerung kommen diese handgemachten Biere, die allesamt sehr gut trinkbar sind, hervorragend an. Auch wenn diese Biere keine Hopfenbomben oder total freakige NEIPAs sind, gelingt es Maik und Gerd, mit diesen Bieren eine breitere Masse zu erreichen und handwerklich hergestelltes Bier an den Mann zu bringen.

Das Bier – Kupper Weet’n

Ok, ich wiederhole mich vermutlich: Weizen war und ist nicht so mein Bierstil. Dennoch habe ich mir von der Südtondern Brauerei das “Kupper Weet’n”, ein dunkles Weizen, zum Verkosten ausgesucht. Warum das? Das Besondere daran ist das Besondere darin: ein Hauch getorftes und geräuchertes Whiskymalz.

Schon beim Einschenken dieses kupferfarbenen Weizenbieres kommen leicht torfige Whiskyaromen zum Vorschein. Das riecht ganz angenehm nach einem Coktail aus Whisky und Weißbier. Nachdem sich die feinproge und stark ausgeprägte Schaumkrone verflüchtigt hat, wage ich einen ersten Schluck. Ich finde es im Antrunk etwas süßlich, mag an den Karamellmalzen liegen. Dann wird es ein Spur weizentypischer mit so ein wenig Nelkenaromen. Das Finish hat es dann für mich in sich: es wird ganz leicht rauchig und torftig. Dabei ist dieses schlanke Weizen angenehm weich. Was mir an diesem Weizen gefällt: keine Bananenaromen, nur ein wenig Nelke und dafür diese torfige, rauchigen Noten im Abgang. Das hat was.

Das “Kupper Weet’n” ist mal ein Bier, bei dem der Geschmack in erster Linie von den verwendeten Malzen bestimmt wird. Der Hallertauer Hopfen rundet das Bier ab. Was braucht dieses Bier außerdem: eine obergärige Reifung für 3-4 Wochen.

Fazit

Eine gelungene Kombi: Weizenbier mit Whiskymalz.


Die Eckdaten:

Bierstil: Weizen
Hopfen: Hallertau
Malze: Karamellmalz, Whiskymalz
Alkoholgehalt: 5,8 % Vol


Die Höker

Im Raum Kiel gibt es die Biere leider noch nicht. Lars von Brewcomer habe ich zumindest schon mal ein Probierpaket vorbeigebracht. Und im Gutenberg habe ich auch eine Flasche abgeliefert. Also, warten wir mal ab…

No. 33: The Chameleon, Baltic Brewery – Sörup

Ein neues Bier einer neuen Brauerei: “The Chameleon”, ein Pale Ale der Baltic Brewery aus Sörup, gebraut und abgefüllt bei der Wittorfer Brauerei in Neumünster.

Die Brauerei/Die Braumeister – The Baltic Brewery

Das schönste Bundesland der Welt ist um eine Craftbier-Attraktion reicher: In Sörup – wir Schleswig-Holsteiner wissen, dass dieser Ort irgendwo wischen Flensburg und Eckernförde liegt – tüfteln Paul Alford und Martin Molzen an eigenen, handgemachten Bieren. Ende des vergangenen Jahres haben die beiden mit ihrer Baltic Brewery den ersten Sud abgefüllt und bringen diesen nun unters bier-durstige Volk. Bislang sind die beiden als Gypsy-Brewer unterwegs, das heißt, sie nutzen fremde Brauereien um ihre Sude in einer entsprechenden Menge zu brauen. Für die Zukunft ist aber durchaus einiges geplant: weitere Biere und vielleicht sogar eine eigene Brauerei mit Taproom. Das Motto der beiden: “Crafting great beer locally.”

Das Bier

Nun habe ich “The Chameleon”, das erste Bier dieser noch jungen Brauerei, das bei der Wittorfer Brauerei in Neumünster gebraut wurde, im Glas. Dem Etikett nach “a darker pale ale” mit einem Alkoholgehalt von 6,7 Vol. %. Leider kann ich dem Etikett nicht entnehmen, welche Hopfensorten verwendet wurden. Braumeister Martin hat es mir nach einer kurzen Anfrage schnell verraten: als Bitterhopfen Columbus, Citra und Vic Secret als Aromahopfen, mit dem das Bier “gestopft” wurde. Dazu die drei Malze: Pale Ale, Crystal und Dark Crystal. Es spannende Hopfenkombination, die definitiv neugierig macht. Also schauen wir mal, was dieses Pale Ale so drauf hat.

Das Bier mit seiner brauen Farbe und der überschaubaren Schaumkrone erinnert mich an ein Brown Ale. Ich verweile aber nicht lange beim Betrachten des Bieres. Der fruchtige Duft lenkt ab und baut die Spannung auf den ersten Schluck auf. Im Antrunk wird es fruchtig. Der Geschmack erinnert an mich Ananas und tropische Früchte wie Mango, Passionsfrucht und auch Pfirsich. Dieses fruchtige Hopfenaroma, für das vor allem der australische Aromahopfen Vic Secret verantwortlich ist, wird dann aber schnell abgelöst von einer vollmundigen, würzigen, harzigen und süßlichen Phase. Nach diesem Übergang kommt es dann zu einem IPA-typischen Finish: trocken, mit einer lang anhaltenden Hopfenbittere. Braumeister Martin meint, dass das Chaemleon zwar als Pale Ale deklariert ist, in Wirklichkeit aber ein feines IPA geworden ist. Da ist was dran.

Fazit

“The Chameleon” spannt den Bogen von einem Brown Ale bis hin zu einem IPA. Es ist wandelbar wie ein Chamäleon… Chapeau! Ich bin gespannt auf die nächsten Biere der Baltic Brewery.


Die Eckdaten:

Bierstil: Pale Ale/IPA
Hopfen: Columbus, Citra, Vic Secret
Bittereinheiten: 43
Alkoholgehalt: 6,7 % Vol